 |
 |
| de:bug #79, februar 2004 |
Marianengraben war einer der Hits von Zorns letzter 12'' ''Apnoe'' und nun kommen Remixe. Mit dabei: Christian Kleine, der mit tiefer Bassdrum und ordentlich Weite dem Track noch eine Extraportion pumpende Tiefe verpasst, Boulderdash aka Hans Möller von Boy Robot, der mit feingliedriger Flagolet-Zange den Track technisch ein bisschen aufpeppt und die Melodien so dick orchestriert, dass man sich schon im Orchestergraben wähnt, der in Schweden bestimmt auch gerne Mariane genannt wird und Styrofoam, der mal eben die Geschichte Antwerpens zum Einsturz bringt mit seinem Elektro-Monster. Auf der B-Seite übernimmt Hey O Hansen mit rostigem Flanger und Hochgebirgsdigitalalpendub, der wieder einmal beweist, dass Shuffle-Ska aus den Bergen kommt. Dann übernimmt Pony M, und alles wird discoid, bevor plötzlich diese Rhodes-Ruhe eintritt. Herrlich! Blätter aus Japan, als alter Eisenbahner, lässt es ordentlich pumpen und Jonesco aus England granuliert den gesampelten Vollmond. Großartige Remix-EP! 5/5 ----Thaddi |
| black # 35, april? 2004 |
Auf den Fersen der exzellenten "Apnoe" EP folgt die Remixscheibe. Bestückt mit von Leuten wie CHRISTIAN KLEINE, BOULDERDASH, STYROFOAM, PONY M, BLÄTTER, JONESCO und HEY O HANSEN umgedeuteten Werken, wird ZORNs Sound kauziger und vielschichtiger. Statt der dubbigen Bugwelle seines wohl melodischsten Tracks "Marianengraben" der letzten EP knisterts und rumort es mehr in den Remixen des selbigen. Alle Teilnehmer haben sehr introspektive Sachen abgeliefert, die sanft verspielt kleine Verästelungen in Sounds und Atmosphären absuchen, statt die Tracks mit fetten Beats umzupflügen. Bei CHRISTIAN KLEINE kommt der Berlin Knistersound am meisten durch, bei STYROFOAM kann man am ehesten von Electronica Funk sprechen, und BOULDERDASH bleibt überraschenderweise ganz frei von seinen sonstigen Gesangseinlagen, aber trotzdem bleiben alle drei in der behüteten Sicherheit der verträumten Grundstimmung von ZORN. HEY O HANSEN baut schräge Rhythmustupfer aus Akkordion und Trompete ein, wobei bei PONY M ein Discoeinschlag mit TOMITA Elektronik vermanscht wird und BLÄTTER und JONESCO verwaschene Klangwelten betonen und fein gesponnene Wirkware vorlegen. Eine Remixplatte, die ich so nicht erwartet hatte, aber das wiederum erwartet man ja von Lux Nigra. ----T (TM) |
| gaz-eta nr. 23, september 2004 |
Oto kolekcja remiksów utworu "Marianengraben" Zorna, umieszczonego na plycie "Apnoe" z 2002 r. Krazek otwiera Christian Kleine, proponujac basicchannelowa interpretacje nagrania, oparta o powracajacy motyw klawiszowy i monotonny bit, wpisany w szumiaco-trzeszczace tlo. Hans Möller alias Boulderdash osadza zimne brzmienia syntezatorów na nieco spowolnionym electro bicie. Kontynuujac te modyfikacje, Styrofoam wprowadza w konstrukcje utworu niemal funkowy groove, plynacy z miarowej pracy basu i perkusji. Ekscentrycy z Hey-O-Hansen dokonuja prawdziwej demolki: w ich wykonaniu "Marianengraben" zamienia sie w groteskowe reggae z dogranymi partiami akordeonu i zywych bebnów. Pony M wykorzystuje w swym remiksie oldschoolowy bit o hiphopowej proweniencji, podpinajac go pod rozmyte dzwieki klawiszy i melodyjnie pulsujacy bas. W interpretacji Blättera czyli Akiry Shiozawy, kompozycja Zorna zamienia sie w zdubowany czolg oparty na zbasowanym rytmie. W finale "Marianengraben" pojawia sie jakby a rebours: to Jonesco rozpina go na jakby puszczonym od tylu mechanicznym bicie.
Udany zestaw - kolejna lekcja, pokazujaca kreatywnosc procesu remikserskiego we wspólczesnej elektronice. ----Pawel Gzyl |
| copyright
| by the respective sources. |